Im Oktober. Heute viele Fotos.

Da ist er jetzt wirklich, der Herbst. Und fast schon der Winter, wie ich an meinen Fingern merke.

Der wilde Wein im Hinterhof

Der wilde Wein im Hinterhof

Da ich mir endlich mal eine *vernünftige* Fotoausrüstung zulegen möchte, darf ich im Moment probehalber eine SLR Kamera ausprobieren.
Deshalb wollte ich gleich einige Fotos im Garten machen.
Nachdem ich 10 Jahre eine *allround* Kamera hatte, die, wie halt alles was *allround* heisst, ganz ok, aber für nix wirklich gut ist, möchte ich mir jetzt was vernünftiges zulegen.

Soll heissen, wieder eine Spiegelreflex, wie ich sie schon in vordigitalen Zeiten hatte. Inzwischen sind die digitalen auch erschwinglich geworden.
Die Leih-Kamera ist  übrigens mit einem Turnschuh-Zoom ausgestattet. Hatte ich auch noch nie gehört den Ausdruck. Soll heissen, eine Festbrennweite (50mm), wenn man was näher ranholen will, muss man selber laufen… sehr witzig!

Und tatsächlich merke ich,  dass ich ständig vor und zurückrenne, um den richtigen Ausschnitt zu bekommen. Die kurze Festbrennweite hat aber den Vorteil, dass es sehr lichtstarke Objektive gibt, die erschwinglich sind und mit denen man auch ganz gut in der Wohnung ohne Blitz fotografieren kann.
Man kann die Blende weit öffnen und so z.B. eine Blüte vor unscharfem Hintergrund *freistellen*, was man mit einer kleineren Kamera schwer hinbekommt.

Also ich laufe im Garten kreuz und quer und vor und zurück und übe mit allem, was mir vor die Linse kommt.
So hab ich hier gleich auch eine kleine Bestandsaufnahme des Oktobers sozusagen.
Hier das Ergebnis.

Oktober1

Ein Apfelbaum (aber nur einer von dreien) hat viele schöne Äpfel, die aber immer noch nicht reif sind. Erst wenn sie sich leicht vom Ast lösen lassen sollte man sie pflücken. Die Sorte weiss ich leider nicht. Aber der Nikolaus muss dieselben haben (weil sie so rot sind, meine ich)


Oktober5

Die Weintrauben habe ich unfreiwillig den Amseln überlassen. Zu lange hatte ich damit gewartet ein Netz zu spannen, es hatte sich bei den Vögeln in Windeseile herumgesprochen, dass da was zu holen war, und schon waren die Trauben weg. Nur ganz vereinzelte konnte ich verteidigen indem ich sie in letzter Minute noch *verpackt habe.

Noch viel zu viele unreife Tomaten sind da. Ich habe so viel ich konnte in Folie verpackt. Aber so recht warm ist es darin auch nicht. Was soll ich mit denen jetzt machen? Ich warte noch ein paar Tage…
Oktober2

Auch die Zucchini wollen nicht mehr so recht wachsen und bleiben klein, es ist zu kalt.

Hummelstein_Blog_zucchini

Jetzt ist die Zeit des Rosenkohl. Erstmals habe ich ihn dieses Jahr im Garten, und es klappt ganz gut. Ich habe, wie empfohlen, schon vor einiger Zeit die Spitze der Pflanze gekappt, so sollen die Röschen besser wachsen.

Oktober

Man sollte den Rosenkohl mit Stäben abstützen!



Der Wirsing wird auch bald in der Pfanne landen.

Wie immer unverwüstlich die Calendula. Sie wird noch bis zum Schnee blühen, denke ich.
Und die Herbstastern natürlich.

Oktober3

Hummelstein_Blog_Rose

Auch einige Rosen geben noch ihr bestes.

Hummelstein_Blog_Nuss

Und hier hat ein vergessliches Eichhörnchen seine Nuss auf meinem Buchs abgelegt. Nussbäume gibt es ein paar Meter weiter im Park. So darf ich jedes Frühjahr viele kleine Nussbäumchen aus meinen Beeten entfernen, die aus den Nüssen wachsen, die das vergessliche Eichhörnchen auch den ganzen Winter über nicht gefunden hat.

Und auf dem Heim(Um-)weg hab ich hier noch abends schnell dieses Foto vor dem Neuen Museum gemacht. Der beliebte begehbare Brunnen auf dem Platz davor wird wohl jetzt auch bald wieder abgebaut werden.
Hummelstein_Blog_nmn

Und dann ist nicht mehr lang bis zum Christkindlesmarkt, ich darf gar nicht dran denken…

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4 Gedanken zu „Im Oktober. Heute viele Fotos.

  1. Anna

    Das ist wohl war. So ganz hab ich das noch nicht im Griff, der Schärfebereich ist auch extrem klein bei ganz offener Blende, (und es war schon leicht dämmerig). Ich wollte das Bild aber trotzdem zeigen, es ist auch nicht gestellt!

    Antwort
  2. Christa

    Schöne Fotos sind das geworden!
    Ich finde Nüsse sogar in den Blumentöpfen direkt neben der Haustür vergraben. Also recht scheu scheinen die Eichkätzchen in der Stadt nicht zu sein.

    Antwort
  3. Anna Autor

    Hallo Christa,
    ja, die Tiere fühlen sich recht wohl hier, sie haben ja auch kaum Feinde. Nicht mal Hunde gibt es hier, die sind im Park nicht erlaubt. Und jede Menge Eichen! Gerade hat sich auch wieder ein Igel hier im Garten eingenistet.

    Antwort

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