Bärlauchernte

Jetzt hätt ich doch beinahe den Barlauch vergessen.
Er ist inzwischen groß geworden und man sollte ihn noch vor der Blüte ernten. Man kann ihn leicht übersehen in meinem Garten, denn er wächst nicht im Beet, sondern in einem schattigem eher bodenfeuchten Eckchen neben den Himbeersträuchern.
(Bei mir wieder  gemischt mit Giersch, was aber hier weniger stört…) In freier Natur wächst er ja auch im lichten Schatten im Wald. Wo man ihn, wie inzwischen fast jeder schon gehört hat, nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln sollte!

Bärlauch3_Hummelstein Bärlauch2_Hummelstein Bärlauch_Hummelstein
Bärlauch riecht und schmeckt nach Knoblauch, aber feiner. Er ist inzwischen sehr in Mode gekommen, und es gibt ihn auf jedem Wochenmarkt zu kaufen.
Ein sehr gutes Rezept, dass ich mal ausprobiert habe ist von Eckhart Witzigmann aus der SZ.
Dazu schneidet man den Bärlauch klein, püriert ihn zusammen mit Sauerrahm und streicht die Masse durch ein Sieb. Diese Masse rührt man dann in einen  Spätzleteig und macht daraus leckere grüne, leicht knofelige Bärlauchspätzle.
Wer noch ein gutes Bärlauchrezept kennt, immer her damit in die Kommentare!

Für den Küchentisch habe ich noch ein paar Stiele vom Lungenkraut mitgenommen, und ein paar Traubenhyazinthen. Beides ist unverwüstlich und blüht sehr zuverlässig und schön im Frühjahr, wenns sonst noch recht mager aussieht auf den Beeten.
DSCF5289


Traubenhyazinthen
Lungenkraut3_Hummelstein

 

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